Reisetipps - Fahrrad

Hier Antworten auf Fragen zum Thema Mountainbike, ein paar Tipps und Anregungen dazu und mit welcher "Konfiguration" ich unterwegs bin.

Die Liste wird in Zukunft noch erweitert.



Haben Sie ein spezielles Fahrrad?


Rahmen

Federgabel

Felgen

Reifen

Schaltung und Schaltungsschutz


Lenker und Hörnchen

Sattel

Gepäckträger

Pedalen und Käfige

Licht

Fahrradständer


Werkzeug und Ersatzteile


Warum haben Sie vorne keine Lowrider
und das ganze Gewicht auf dem Hinterrad?



Fazit














Haben Sie ein spezielles Fahrrad?

Nein. Man könnte sogar sagen, dass meine DIAMONDBACK Mountainbikes von der Stange sind, dennoch entsprechen Sie besonderen Anforderungen. Dazu im Weiteren Details.



Rahmen

Zurück zum Seitenanfang Der Rahmen meines Neuesten ist aus Aluminium. Um Aluminium zu schweißen braucht man zwar spezielle Fachkenntnis und ein Aluminiumschweißgerät, in Anbetracht dessen, das ich nur 66kg wiege, inklusive Gepäck maximal um die 100kg auf den Rahmen wirken, bin ich das Risiko eingegangen, denn die heutigen Bikes sind für weit mehr Gewicht ausgelegt.



Federgabel

Meine Federgabel ist eine Manitou Mach 5 Pro XC Baujahr '96 und federt mit Elastomeren.

Das hat gegenüber Öl-Luft Federgabeln den Vorteil, dass keine Dichtungen undicht werden können und die Gabel irgendwo im Nirgendwo den Geist aufgibt.

Zurück zum Seitenanfang Für den Fall, dass ein Elastomer platzt, habe ich immer noch 4 als Ersatz dabei, was bei meinem Körpergewicht aber eher unwahrscheinlich ist.




Felgen

Vorne kreiselt eine 32-Loch Alufelge, hinten - aufgrund des Gepäcks und Gewichts - eine 36-Loch Stahlfelge.

Zurück zum Seitenanfang Denn auf der PACHITINE-Tour sind mir hinten ab und zu Speichen gebrochen und gegen Ende hatte sich die 32-Loch Alufelge unter dem Gewicht mit kleinen Haarrissen langsam verabschiedet.




Reifen

Auf der PACHITINE-Tour habe ich den SCHWALBE-MARATHON EXTREME getestet in Verbindung mit Schwalbe Schläuchen und Felgenbändern und auf der jüngsten Tour durch Ladakh die dazugehörige Faltversion.

Beide Male hatte ich keinerlei Pannen, die auf Außenwirkung zurückzuführen waren, obwohl besonders in China - warum auch immer - tonnenweise Glas am Straßenrand liegt.

Zurück zum Seitenanfang Auf der PACHITINE-Tour hatte zwei, dreimal der Speichennippel einer gelockerten oder gebrochenen Speiche durch das Felgenband hindurch den Schlauch aufgescheuert, ansonsten hatte ich mit der Bereifung nie Probleme.




Schaltung und Schaltungsschutz

Vorne und hinten Shimano LX. Als Schaltzentrale dienen Grip-Shift Schalter.

Der Vorteil an Gripshiftern ist, dass fast nichts durch Verschleiß kaputt gehen und bei einem Sturz eigentlich auch nichts abbrechen kann - im Gegensatz zu Shimano Systemen -, und sie leicht zu warten sind.

An Ersatzteilen nehme ich immer noch 2 Schaltzüge, sowie bereits abgelängte Bowdenzughüllen für das hintere Schaltwerk mit.

Mit verdreckten und schwergängigen Bowdenzughüllen für die Bremsen und den vorderen Umwerfer lässt sich leben. Wenn allerdings das hintere Schaltwerk nur noch mit äußerster Kraftanstrengung zu bewegen ist und die Gänge nicht mehr sauber reingehen ist das ziemlich nervend.

Zurück zum Seitenanfang Für die Touren in Nepal - abseits der Straßen unterwegs auf den Trekkingpfaden - ließ ich mir einen Schaltungsschutz für das hintere Schaltwerk anfertigen, der dieses von vorn, hinten und unten schützte und der am Ende so gut wie keinen Lack mehr aufwies, dafür aber viele tiefe Kratzer.




Lenker und Hörnchen

Aufgrund der Rahmengeometrie und der Lenkerhöhe nehme eine relativ flache Sitzposition ein. Die Lenkerhörnchen erlauben es ab und zu umzugreifen, um die Arme und Hände verschieden zu belasten.

Die Hörnchen haben außerdem beim bergauf Fahren den Vorteil, dass man im Wiegetritt daran ziehen kann und mehr Kraft auf die Pedalen bringt.




Sattel

Zurück zum Seitenanfang Mein Sattel ist nichts besonders. Nachdem mir in China einmal das Bike umkippte und der Sattel brach, kaufte ich mir ein chinesisches No-Name Modell, das ich heute immer noch benutze und dessen Härtegrad ich als "mittelhart" umschreiben würde.



Gepäckträger

Hier darf nicht gespart werden. Ich habe ein Modell der Qualitätsschmiede Blackburn aus Aluminium. Allerdings habe ich nachträglich die Schweißnähte verdoppeln lassen, denn die meisten Verbindungen waren nur an einer Seite geschweißt und nicht "ringsrum".



Pedalen und Käfige

Zurück zum Seitenanfang Auch nichts besonderes. Robuste Aluminiumpedalen mit einem Käfig, denn mit Wanderschuhen kann man "Klickies" vergessen.



Licht

Kein Licht. Vor Einbruch der Dunkelheit war ich meist schon am Ziel und wenn nicht, hat meine Mini Mag die Straße in diffuses Licht getaucht.



Fahrradständer

Manchmal ganz praktisch auf Tagestouren ohne Gepäck, kann man sich aber auch sparen.

Zurück zum Seitenanfang Beladen lehne ich mein Bike meist an Kilometersteinen, Verkehrsschildern oder Häuserwänden an, weil der Ständer früher oder später brechen würde (ist mir auch schon passiert).




Werkzeug und Ersatzteile

Mein Werkzeug ist dafür ausgelegt, das gesamte Fahrrad auseinander- und wieder zusammenzubauen, das aber von Modell zu Modell variiert.

Zurück zum Seitenanfang Versuchen Sie, Ihr Werkzeug leichter zu machen, indem Sie z.B. in Schraubenschlüssel Löcher bohren und prüfen, wo Sie anstatt eines Werkzeugs auf eine Kombizange oder Ihr Taschenmesser zurückgreifen können.

Detailliert ist mein Werkzeug und sind die Ersatzteile in der Ausrüstungsliste aufgeführt.




Warum haben Sie vorne keine Lowrider
und das ganze Gewicht auf dem Hinterrad?

Weil ich bisher noch keine - für mich - befriedigende Lösung gefunden oder gesehen habe, Lowrider an eine Federgabel zu montieren.

Abgesehen davon bin ich der Meinung, dass Lowrider das Fahrverhalten des Rades eher negativ beeinflussen. Lowrider mögen auf astrein geteerten Straßen mit DIN-Norm Kurvenradien und wenig Unebenheiten gut zu fahren sein.

Auf unebenen, mit Schlaglöchern und Geröll übersähten Himalaya-Schotterpisten ist das was ganz anderes.

Hier kommt es darauf an blitzschnell auf einer Abfahrt reagieren und ausweichen zu können. Wenn dann der Lenker eher träge reagiert und ein plötzliches Reißen daran das ganze Fahrrad instabil werden lässt, kann das böse Folgen haben.

Deshalb bevorzuge ich ein leicht zu bedienendes Vorderrad und ein Hinterrad, dass durch das darauf lastende Gewicht sowieso alles platt walzt.




Fazit

Zurück zum Seitenanfang Meine Mountainbikes sind einfach, robust ohne viel "Schnick-Schnack" ausgestattet, mit einem Seitenblick auf das Gewicht, wobei bei 35kg Gepäck 50g Gewichtsersparnis durch ein Leichtbauteil, das eventuell doch kaputt geht, keinen Sinn macht, deshalb unter anderem die Stahlfelge für hinten.