Porträt

"Die Region des Himalaya interessiert und fasziniert mich schon seit jungen Jahren: das Leben der Menschen dort, die meist vom Buddhismus geprägte Kultur, die schneebedeckten Achttausender."

Rüdiger-Philipp Rackwitz - Jahrgang 1972 - ist seit über einem Jahrzehnt im Himalaya unterwegs.

1994 brach er zu seiner ersten großen Reise zu den Achttausendern auf, der HIMALAYA-MOUNTAINBIKE-EXPEDITION durch Nepal. Die Begegnung mit dem Bergsteiger und Seven Summiter Rob Hall am Mount Everest Basislager bestärkte ihn in seinem Vorhaben nicht den "normalen Weg" einzuschlagen und nach dem Abitur zu studieren, sondern seine Träume zu verwirklichen.

Noch in Kathmandu ging er die Planung zu seiner zweiten Tour PACHITINE an, die ihn zwei Jahre später mit dem Mountainbike auf dem Karakorum Highway durch Pakistan, in China durch die Takla Makan Wüste und in Tibet über das Dach der Welt nach Nepal führte.

Nach einer kurzen "Radelpause" machte er sich auf, die Regionen Spiti, Ladakh und Zanskar im nordwestlichen Himalaya in Indien zu entdecken, wo es ihn seitdem immer wieder hinzieht: Sei es um das Leben der Ladakhis im Bild festzuhalten, mit den Menschen zu leben, oder im Rahmen seines Pädagogikstudiums an Schulen in Ladakh zu unterrichten.

"Wenn man reist und zu einer intensiven, vorurteilsfreien Auseinandersetzung mit fremden Kulturen, Lebensweisen, Ansichten und Philosophien bereit ist, erweitert das ungemein den eigenen Horizont, bereichert den Erfahrungsschatz und hinterlässt Eindrücke, die einen nachhaltig prägen."

Auf die oft gestellte Frage, warum er sich immer wieder mit einem Mountainbike über 5000 Meter hohe Bergpässe quält, antwortet er meist: "Ich mache das nicht, weil ich irgendwelche Rekorde brechen will, sondern weil ich der Meinung bin, dass ein Fahrrad das optimale Fortbewegungsmittel ist, ein Land wirklich kennen zu lernen. Ich bin unabhängig und kann halten wo ich will. Ich sehe dadurch Dinge, die dem "einfachen" Tourist vielleicht entgehen und ich treffe Menschen, die nur selten mit Ausländern in Kontakt kommen und das sind oft die interessantesten, intensivsten und informativsten Begegnungen einer Reise."

Sein besonderes Interesse gilt dem Schicksal der Tibeter und ihrer besetzten Heimat. Im Rahmen seines Engagements für Tibet traf er am Ende seiner Mountainbike Expedition durch Ladakh das religiöse und politische Oberhaupt der Tibeter, den XIV. Dalai Lama zum persönlichen Gespräch in seinem Domizil in Dharamsala.

In seinen in freier Rede gehaltenen und mit O-Tönen untermalten Diashows lässt Rüdiger-Philipp Rackwitz die Besucher an seinen Abenteuern, Begegnungen und Erfahrungen teilhaben und in fremde Kulturkreise eintauchen ohne diese jedoch zu mystifizieren.

(Ute Schilling)

Presse-Echo

Mit dem Fahrrad
bis zum Dalai Lama

Er tritt oft in die Pedale. Erst beim Training im Welzheimer Wald. Dann auf Expeditionen, die ihn in eine fremde Welt führen. Mit seinem Rad durchquerte Rüdiger-Philipp Rackwitz Chinas Wüste, Tibets Berge und traf sich mit dem Dalai Lama. ...
(Sonntag Aktuell)

Auf den Spuren
Marco Polos

Er kämpfte sich durch Sand- und Schneestürme, überquerte mehr als 5000 Meter hohe Pässe und der tiefste Punkt, den er erreichte, lag 20 Meter unter dem Meeresspiegel. ...
(Stuttgarter Zeitung)

A German in cycling feat
Mr. R.-Philipp Rackwitz of Germany has created a new milestone in cycling. He has fullfilled the long cherished dream of him by cycling in the middle of two huge mountains of the world ...
(The Rising Nepal)